Kartoffelstrudel mit Speck und Joghurtdip


Kartoffelstrudel mit Speck und Joghurtdip

Zutaten:

Strudel:
      -       1 Pkg. Blätterteig
      -       600 g Kartoffeln, mehlig
      -       2 Zwiebeln
      -       2 Knoblauchzehen
      -       2 EL Butter
      -       1 Prise Zucker
      -       3 Eier
      -       4 EL Grieß
      -       70 ml Sahne
      -       80 g Bauchspeck, gewürfelt
      -       1 Prise Muskatnuss
      -       etwas Petersilie und Majoran, geschnitten
Joghurtdip:
     -       200 g Joghurt
     -       1-2 TL Senf
     -       etwas Schnittlauch, geschnitten
     -       Salz & Pfeffer
sowie ev. Cocktailtomaten und Vogerlsalat zum Garnieren


Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die Kartoffeln weich kochen, schälen und ein wenig überkühlen lassen. Mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken. Die Zwiebeln würfeln und den Knoblauch fein aufschneiden. Beides zusammen mit einer Prise Zucker in der aufgeschäumten Butter anschwitzen. Dann zu den zerstampften Kartoffeln geben. Die Eier mit einer Gabel verquirlen, ein halbes Ei (von der Menge her) beiseite stellen und den Rest zur Kartoffelmischung geben. Grieß, Sahne, Speck und Kräuter ebenso hinzugeben und alles gut miteinander vermengen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Kartoffelfüllung im unteren Drittel auftragen. Zuerst die Ränder, dann die schmälere Längsseite des Teiges einklappen und das Ganze schließlich zu einer „Rolle“ formen. Das Teigende sollte sich beim Backen an der Unterseite befinden. Bevor der Strudel ins Rohr kommt, die Oberfläche ein paar Mal mit einer Gabel einstechen. Danach den Strudel mit dem restlichen Ei bestreichen und 35-40 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Für den Joghurtdip alle Zutaten miteinander vermengen und bis zum Servieren kühlstellen. Wenn der Strudel goldbraun ist, herausnehmen, portionieren und mit dem Joghurtdip anrichten. Mit Cocktailtomaten und mariniertem Vogerlsalat servieren.



Feine Mohn-Schupfnudeln


Vom Teig übers Nudeln-Formen und -Kochen bis in die Pfanne...


Mohn-Schupfnudeln

Zutaten:

      -       500 g Kartoffeln, mehlig
      -       300 g Mehl
      -       1 Ei
      -       3 EL Weizengrieß  
      -       1 Prise Salz
      -       2 EL Zucker
      -       1 Pkg. Vanillezucker
      -       1 Bio-Zitrone, den Abrieb davon
      -       60 g Butter
      -       80 g Mohn, gemahlener
sowie Staubzucker zum Bestreuen


Zubereitung:

Für den Teig die Kartoffeln waschen, gar kochen, ausdampfen lassen und von der Schale befreien. Noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Mehl, Ei, Grieß, Salz, Zucker, Vanillezucker und dem Abrieb der Zitrone vermengen und zu einem homogenen Teig verkneten. Mit Frischhaltefolie abdecken und etwa eine halbe Stunde rasten lassen. Sollte der Teig zu wenig kompakt sein, ein wenig zusätzliches Mehl dazugeben.

Ausreichend Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und salzen. Den Nudelteig noch einmal gut durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu größeren, fingerdicken Rollen formen. Davon Stücke abschneiden und diese mit den Händen zu etwa 6 Zentimeter langen, spitz zulaufenden Nudeln rollen („schupfen“). Die Nudeln ins Kochwasser geben und 8-10 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen. Anschließend mit einem Siebschöpfer herausheben und gut abtropfen lassen.

Die Butter in einer Pfanne zerlassen, den Mohn unterrühren und nach Geschmack süßen. Die Nudeln hinzugeben, gleichmäßig in der Mohnbutter schwenken und mit Staubzucker bestreut servieren.


Tipp: Hervorragend schmecken die Mohn-Schupfnudeln auch mit Apfel- bzw. Birnenmus oder Früchte-Kompott.



Lachsforelle im Salzmantel


Lachsforelle im Salzmantel

Zutaten:

Lachforelle:
     -       2 Lachsforellen (etwa á 500 g)
     -       5 kg Meersalz, grobkörnig
     -       12 Eiklar
     -       3 Knoblauchzehen
     -       1 Bund Petersilie
     -       etwas Zitronensaft
     -       Salz & Pfeffer, schwarz
Rosmarinkartoffeln und Schnittlauch-Krensauce:
     -       500 g Kartoffeln, festkochend
     -       4 EL Butter
     -       1 Zweig Rosmarin
     -       220 g Sauerrahm
     -       100 g Naturjoghurt
     -       etwas Schnittlauch, geschnitten
     -       2 EL Kren, frisch gerieben
     -       Salz & Pfeffer, weiß
sowie Zitronenscheiben und Petersilie zum Garnieren


Zubereitung:

Zu Beginn den Fisch kalt abspülen und mit Küchenpapier trockentupfen. Dann rundum mit Zitronensaft beträufeln. Den Knoblauch fein aufhacken, die Petersilie waschen und trockenschütteln. Die Blättchen fein hacken und den Bauch der Lachsforelle damit füllen. Salzen und Pfeffern. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.

Die Kartoffeln weich kochen, anschließend von der Schale befreien. Den Rosmarin fein aufhacken. Die Butter in einer geräumigen Pfanne erwärmen, etwas salzen und den Rosmarin hinzufügen. Die Kartoffeln bei moderater Temperatur solange im Buttergemisch erwärmen, bis sich eine schöne, goldbraune Kruste bildet.

Für die Schnittlauch-Krensauce alle Zutaten miteinander vermengen und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Die Eiklar nun steif schlagen und in einer großen Schüssel mit dem Meersalz verrühren. So viel Wasser unterrühren, dass eine streichfähige Masse entsteht. Auf einem Blech Backpapier ausbreiten und die Hälfte des Eiweißteiges auf das Papier streichen. Den Fisch darauf legen und mit dem restlichen Teig bedecken. Den Teig glatt streichen, so dass der Fisch rundum eingeschlossen ist.


Die Lachsforellen auf mittlerer Schiene 30-40 Minuten garen. Anschließend aus dem Rohr nehmen und die Kruste vorsichtig mit einem Messer oder Hammer aufschlagen. Die Haut entfernen und das Fischfleisch nach und nach von der Mittelgräte lösen. Mit den Rosmarinkartoffeln und der Schnittlauch-Krensauce servieren. Mahlzeit!



Wie Fisch und Salz(mantel) zueinander fanden...


Wer findet die Forelle? Gut versteckt geht es ab in den Backofen!


Gefüllte Brietorte


Gefüllte Brietorte

Zutaten:

      -       360 g Tortenbrie, am Stück
      -       180 g Frischkäse  (15 % Fett)
      -       3 EL Preiselbeeren
      -       25 g Pistazien, geschält
      -       20 g Kürbiskerne
      -       etwas frischer Thymian
      -       Salz & weißer Pfeffer
      sowie Estragon und Kapuzinerkresse zum Garnieren


Zubereitung:

Zu Beginn den Brie (wie eine Torte) horizontal durchschneiden, hierfür am besten ein gelochtes Weichkäsemesser verwenden. Den Frischkäse glatt rühren und mit etwas Salz und weißem Pfeffer aus der Mühle würzen. Die Pistazien fein aufhacken, die Kürbiskerne ebenso grob hacken. Die Thymianblätter vom Zweig abrebeln.

Nun wird die Torte gefüllt: Den unteren „Tortenboden“ mit einer Schicht Frischkäse bestreichen. Thymian, gehackte Pistazien und Kürbiskerne gleichmäßig darauf verteilen. Danach wieder eine Schicht Frischkäse auftragen, ein wenig davon zum Dekorieren aufheben. Nun die Preiselbeeren auf der Frischkäseschicht verteilen, ein paar Beeren davon für die Garnitur beiseite legen. Abschließend den oberen „Tortenboden“ wieder aufsetzen und leicht andrücken.

Den restlichen Frischkäse mithilfe einer Spritztülle dekorativ auftragen. Mit   Preiselbeeren, Estragon und Kapuzinerkresse garnieren. Die Brietorte kalt stellen und eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.