Orientalische Kürbiscremesuppe mit glasierten Kastanien


Orientalische Kürbiscremesuppe mit glasierten Kastanien

Zutaten:

    -      500 g Hokkaidokürbis
    -      2 kleine Kartoffeln
    -      1 Bio-Orange, unbehandelt
    -      2 rote Schalotten
    -      1 Prise brauner Zucker
    -      3 EL Olivenöl
    -      150 ml Weißwein
    -      800 ml Hühnerbrühe
    -      150 ml Kokosmilch
    -      je 1 Prise Zimt, Muskat, Chili und Nelken (gemahlen)
    -      1 Stk. frischer Ingwer
    -      1 TL Madras-Currypaste
    -      125 g Kastanien, vorgegart
    -      1,5 EL Butter
    -      1 EL Staubzucker
    -      35 g Kürbiskern 
    -      1 TL Kardamomkapseln, gemahlen
    -      Salz & Pfeffer
    sowie etwas Kürbiskernöl und Thymian zum Garnieren


Zubereitung:

Den gewaschenen Hokkaidokürbis aufschneiden, die Kerne mit einem Löffel entfernen und das Fruchtfleisch samt Schale in grobe Würfel schneiden. Die Kartoffeln ebenso in Stücke schneiden. Die Schalotten fein würfeln und mit einer Prise braunen Zucker im Olivenöl anschwitzen. Danach Kürbis- und Kartoffelstücke hinzugeben, kurz mitrösten lassen und mit dem Weißwein ablöschen. Wenn der Großteil vom Wein verdampft ist, großzügig mit der Hühnerbrühe aufgießen und das Gemüse darin weich kochen. Ein bisschen Orangenschale in die Suppe reiben, dann die Orange auspressen und den Saft ebenso in den Kochtopf geben. Nun die Suppe mit Salz, Zimt, Muskat, Nelken, Chili, Currypaste sowie etwas frisch geriebenem Ingwer würzen und auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Die Gewürze geben der Suppe den unverwechselbaren, orientalischen „Touch“ und sind nicht nur Aromastoffe, sondern wirken sich dank ihrer Inhaltsstoffe positiv auf die Gesundheit aus.  

Während die Suppe köchelt, Kürbiskerne mit Salz und Kardamom vermengen. In einer beschichteten Pfanne ohne Fett so lange rösten, bis sie angenehm duften und Farbe annehmen. Für die Suppeneinlage die vorgegarten Kastanien ebenso in eine Pfanne geben. Butter und Staubzucker hinzugeben und bei mäßiger Hitze schwenken, sodass die Kastanien einen schönen Glanz bekommen.

Nun die Suppe mit dem Stabmixer sämig fein pürieren. Dann die Kokosmilch einrühren  und mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Sollte die Suppe zu dick oder dünn sein, einfach ein wenig zusätzliche Brühe hinzugeben bzw. bis zur gewünschten Konsistenz einreduzieren lassen. Wer keine Kokosmilch möchte, kann an dieser Stelle auch 100 ml Sahne anstatt der Kokosmilch verwenden.

Die glasierten Kastanien in tiefe Suppenteller anrichten, die aufgeschäumte Suppe  vorsichtig eingießen und mit etwas Kürbiskernöl beträufeln. Ein paar von den gerösteten Kardamom-Kernen darüberstreuen. Abschließend mit Thymian und frisch geriebener Orangenschale garnieren. Fertig ist die orientalische Kürbiscremesuppe!



Tipp: Am besten schmeckt die Suppe mit frisch gebackenem Naan- oder Pita-Brot. Das Rezept dazu findet Ihr am Blog unter „Vegetable Korma mit Naan Brot“.



Ravioli mit Rehfüllung und Trüffelpesto


Ravioli mit Rehfüllung und Trüffelpesto


Zutaten:

-       180 g Mehl
-       220 g Hartweizengrieß
-       5 Eier
-       4 EL Olivenöl
-       je 5 EL Karotten und Lauch, fein gewürfelt
-       180 g Rehragout, fertig gegart
-       50 g feine Speckwürfel
-       5 EL Sahne
-       10 g getrocknete Steinpilze, gemahlen
-       3 EL Rehglace
-       4 EL Parmesan, fein gerieben
-       1 TL Wildgewürz
-       1 Prise Muskat
-       Salz & schwarzer Pfeffer
-       90 g Trüffelpesto
-       etwas Butter
sowie Pinienkerne und frische Kräuter zum Servieren


Zubereitung:

Für den Nudelteig Mehl, Hartweizengrieß, 4 Eier, 2 EL Olivenöl und Salz verkneten. Falls der Teig nicht weich genug ist, ein wenig Wasser hinzugeben. Den Teig gut durchkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.

Für die Füllung die Karottenwürfel im restlichen Öl anschwitzen, salzen und kurz schmoren. Dann die Lauchwürfel ebenso hinzugeben, kurz mitbraten und beiseite stellen. Das Rehragout mit den Speckwürfeln, der Gemüsemischung mit 5 EL Sahne im Cutter pürieren. In eine Schüssel geben, mit Steinpilzpulver, Rehglace, Parmesan und Wildgewürz vermischen. Anschließend mit Muskat, Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Die Mischung bis zur Weiterverarbeitung kaltstellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und halbieren. Auf eine Hälfte in Abständen kleine Portionen (etwa 1 Teelöffel) der Rehfüllung setzen und die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen. Die andere Hälfte darüber legen und den Teig rund um die Füllung festdrücken. Mit dem Teigrädchen rechteckige Ravioli ausschneiden oder mit einem Ausstecher beliebige Formen abstechen. Anschließend in einem großen Topf gesalzenes Wasser aufkochen und die Ravioli darin leicht wallend für etwa 5-7 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen in einer Pfanne etwas Butter bräunen. Die fertigen Ravioli aus dem Topf nehmen, in der Butter schwenken und in tiefen Tellern anrichten. Mit ausreichend Trüffelpesto beträufeln, gerösteten Pinienkernen bestreuen und frischen Kräutern garnieren.



Schneller Mohnkuchen


Schneller Mohnkuchen


Zutaten:

-      3  Eier (L)
-      1 Tasse Feinkristallzucker  
-      1 Tasse Rapsöl 
-      1 Tasse Milch (3,5 %) 
-      2 Tassen Weizenmehl  
-      ½ Pkg. Backpulver  
-      1 Pkg. Vanillezucker  
-      1 Tasse Mohn, gemahlen  
-      1 Zitrone, den Abrieb davon 
sowie Staubzucker und etwas Wasser für die Zuckerglasur


Zubereitung:

Zu Beginn den Backofen auf 190 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Für den Teig, die Eier mit dem Feinkristallzucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Hierfür am besten die Küchenmaschine oder den Handmixer (Schneebesen) verwenden. Langsam das Rapsöl und Milch einlaufen lassen und den Abrieb der Zitrone hinzugeben. Das Weizenmehl mit dem Backpulver vermengen und zusammen mit dem Mohn gut unter die Masse mischen, sodass ein zähflüssiger Teig entsteht.

Nun die Masse in eine ausgefettete und ausgesiebte Kuchenform füllen und für etwa 40 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Aus dem Rohr nehmen, auskühlen lassen und mit reichlich Zuckerglasur überziehen.


Hinweis: 1 Tasse entspricht bei diesem Rezept etwa der Menge von 250 ml.




Trifle von der geräucherten Forelle mit knusprigem Pecorinostangerl


Trifle von der geräucherten Forelle mit Pecorinostangerl


Zutaten:


-       170 g geräuchertes Forellenfilet
-       300 g Naturjoghurt
-       4 EL Mayonnaise
-       2 Schalotten
-       1 EL Dill, gehackt
-       2 TL Dijon-Senf
-       1 Spritzer Zitronensaft
-       4 Scheiben Weißbrot
-       3 EL Olivenöl
-       ½ Pkg. Blätterteig
-       90 g Pecorino (Sardo oder Romano)
-       1 Ei
-       4 EL Lachskaviar
-       Salz & Pfeffer
sowie Weingläser und frischer Oregano zum Garnieren


Zubereitung:

Die entgräteten, enthäuteten Forellenfilets in kleine Stücke schneiden. Die Schalotten fein hacken und blanchieren. Dafür die gehackten Schalotten in ein Sieb geben, kurz in kochendes Wasser tauchen und danach abtropfen bzw. auskühlen lassen. Das Joghurt mit der Mayonnaise vermischen und zuerst den Dill, Senf und Zitronensaft, dann die Schalotten und Forellenstücke unter die Masse mengen. Gut verrühren und mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken.

Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Weißbrotscheiben darin beidseitig goldgelb braten. Anschließend auf Küchenpapier auskühlen lassen und mit den Händen in kleine Stücke zerbrechen.

Für die Pecorinostangerl den Käse fein reiben und den Blätterteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Eine Teighälfte davon mit zwei Drittel des Pecorinos bestreuen dann zusammenklappen, sodass sich die Hälften gleichmäßig überlappen. Den Blätterteig in etwa zwei Zentimeter schmale Streifen schneiden und einige Male der Länge nach eindrehen. Mit verquirltem Ei bestreichen und dem restlichen Käse bestreuen. Bei 200 Grad (Ober/Unterhitze) 8-10 Minuten backen.

Die Weißbrotstückchen am Boden der Gläser platzieren, die Forellenmasse darauf verteilen und jeweils 1 EL Lachskaviar darauf setzen. Mit frischem Oregano garnieren und mit dem Pecorinostangerl servieren.