1. BLOGGER-TREFFEN IN KÄRNTEN


Gestern, am 12. April 2014, fand an den lauen Ufern des Wörthersees Kärntens 1. BLOGGER-TREFFEN statt. Zusammenfassend war es einfach ein unglaublich nettes, lustiges Treffen, bei dem ich nicht nur äußerst sympathische Kolleginnen (Binnen-I überflüssig) kennenlernen durfte, sondern vor allem ein konstruktiver Austausch über Lebensmittel, Kochen, Lifestyle und natürlich das Bloggen stattfand.
Vielen Dank unseren Sponsoren und vor allem an Nicole Bergmann für die Organisation! 

Schaut unbedingt mal bei den anderen Kärntner Blogs vorbei, es lohnt sich:
http://checkoutwonderland.com/
http://cookingcatrin.wordpress.com/
http://www.frominawithlove.com/
http://fortuneandcookie.wordpress.com/
http://gerrygeeloves.blogspot.co.at/
http://miss-feluna.com/
http://the18thdistrict.blogspot.co.at/

Ps.: Bloggen in Kärnten ist... definitiv weiblich!

Süße Osterfiguren - Frohe Ostern wünscht die "Polzerei"!


Osterfiguren


Zutaten:

-      240 g Butter
-      200 g Mehl
-      6 Eier 
-      220 g Feinkristallzucker
-      1 Pkg. Vanillezucker
-      50 g Maisstärke
-      1 Bio-Zitrone, den Abrieb davon
-      1 Spritzer Rum
-      1 Prise Salz
-      5 EL Marillenmarmelade
-      ca. 60 g geriebene Haselnüsse bzw. Kokosraspel
sowie Häschen- bzw. Lammformen zum Backen


Zubereitung:

Zu Beginn den Backofen auf 170 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Für den Teig die zimmerwarme Butter, Feinkristallzucker und Vanillezucker mit dem Handmixer schaumig schlagen. Die Eier trennen, Eiklar zu Schnee verarbeiten und die Dotter nach und nach zur Butter-Zuckermasse mischen. Danach auch den Spritzer Rum, eine Prise Salz und den Zitronenabrieb beimengen. Das Backpulver zusammen mit dem Weizen- und Stärkemehl in die Rührschüssel sieben, ein Drittel des Eischnees  hinzugeben und vorsichtig miteinander vermengen. Erst danach die restlichen zwei Drittel des Eischnees unterheben, sodass eine gleichmäßige lockere Teigmasse entsteht.

Den Teig in die ausgebutterten und ausgesiebten Oster-Backformen füllen. Die Osterfiguren im vorgeheizten Backrohr 45 Minuten backen, anschließend herausnehmen und auskühlen lassen.  
Die ausgekühlten Osterfiguren mit Marillenmarmelade bepinseln und gleichmäßig mit Kokosraspel (Osterlamm) bzw. geriebenen Haselnüssen (Osterhäschen) bestreuen, sodass ein schönes „Fell“ entsteht. Nach Belieben weiter verzieren und ausdekorieren.


Tipp: Besonders gut schmecken die Osterfiguren auch, wenn man den Teig vor dem Backen mit etwas gemahlenen Kardamom und Rumrosinen oder Mandelstückchen verfeinert.




Créme Caramel von der Tahiti-Vanille an Minzpesto und Granatapfel


Crème Caramel mit Minzpesto und Granatapfel


Zutaten:

Crème:
-  160 g Feinkristallzucker
-  0,5 l Vollmilch
-  1 Prise Salz
-  1 Bourbon-Vanilleschote
-  4 Eier
-  1 Granatapfel 
Minzpesto:
-  1 Bund frische Minze
-  40 g Mandeln, blanchiert
-  1/8 Orangensaft
-  1 EL Zitronensaft
-  2 EL Zucker
sowie feuerfeste Förmchen und ev. Zuckerdekor zum Garnieren


Zubereitung:

Für den Karamellsirup die Hälfte des Zuckers in einer beschichteten Pfanne schmelzen und bei mäßiger Hitze leicht bräunen lassen. 2 EL Wasser einrühren, dann schnell vom Herd nehmen. Den Sirup auf 6 kleine feuerfeste Förmchen (ca. 150 ml) verteilen und die Förmchen schwenken, damit sich der Guss gleichmäßig auf dem Boden verteilt. Den Backofen auf 150 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen. Das tiefe Blech vom Backofen mit Wasser füllen und auf der untersten Schiene einschieben.

Die Milch mit der Prise Salz und dem restlichen Zucker in einen Topf geben und langsam erhitzen. Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit der Schote in die Milch geben. Kurz aufkochen, Topf dann schnell vom Herd nehmen. Die Eier in einer Schüssel verquirlen. Vanilleschote aus der Milch fischen, einige Löffel der heißen Vanillemilch mit den Eiern verrühren. Dann nach und nach die restliche Milch durch ein Sieb einlaufen lassen, mit dem Schneebesen kräftig unterrühren. Die Eiermilch in die vorbereiteten Förmchen gießen, ins Wasserbad stellen und etwa 50 Minuten garen, bis die Masse fest wird. Dann die Förmchen herausnehmen, kurz abkühlen lassen und im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Für das Minzpesto alle Zutaten in einen Cutter geben und (in kurzen Abständen) zu einer gleichmäßigen, aber nicht allzu feinen Masse verarbeiten. Den Granatapfel währenddessen mit einem Messer anschneiden, vorsichtig aufbrechen und die Kerne mit einem Löffel herauslösen.  

Zum Servieren die Förmchen mit der Unterseite kurz in heißes Wasser tauchen und die Creme mit einem Messer vorsichtig vom Rand lösen. Anschließend auf die Dessertteller stürzen und mit dem Minzpesto und den Granatapfelkernen anrichten.



Belgische Waffeln


Belgische Waffeln


Zutaten:

-      400 g Weizenmehl
-      170 ml Milch
-       ½ Würfel Germ, frische 
-       3 Eier
-      180 g Butter 
-      75 g Zucker
-      1 Pkg. Vanillezucker
-      1 Prise Salz 
-      100 g Perl- oder Hagelzucker
sowie Schokoladesauce, Sahne und frische Früchte zum Servieren


Zubereitung:

Für den Waffelteig das Mehl in eine große Schüssel schütten und in der Mitte eine Vertiefung formen. Die Milch in einem Kochtopf lauwarm erhitzen. Germ in die Vertiefung des Mehls krümeln, mit der warmen Milch übergießen und die Germmilch einmal umrühren. Den Vorteig abgedeckt zirka 15 Minuten gehen lassen, bis die Oberfläche erste Blasen wirft. Die Butter währenddessen vorsichtig schmelzen und leicht abkühlen lassen.

Zucker, Vanillezucker, Eier, Butter und Salz mit in die Schüssel geben und das Ganze mit den Knethaken des Handmixers zu einem homogenen Teig kneten. Wenn sich dieser fast von der Schüssel löst, ist er optimal. Ist der Teig hingegen noch sehr klebrig, ein bisschen zusätzliches Mehl untermengen. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort für etwa 45-60 Minuten gehen lassen, sodass sich sein Volumen verdoppelt. 

Erst dann den Perl- bzw. Hagelzucker (im Original wird Perlzucker verwendet) hinzugeben und von Hand oder mit dem Handmixer unterkneten. Den Waffelteig noch einmal etwa 20 Minuten gehen lassen.

Das Waffeleisen vorheizen. Ist die erforderliche Temperatur erreicht, das Eisen mit ein bisschen Butter einfetten und mit zwei Esslöffeln eiskugelgroße Teig-Portionen in die Mitte jeder Waffelform setzen. Eisen schließen und die Waffeln 3-5 Minuten goldbraun backen. Am besten sofort bzw. noch warm mit Schokoladesauce, geschlagener Sahne und frischen Früchten servieren.




Tortelloni vom Muskatkürbis in Safranschaum mit Rucola, Pignoli und Parmesanchips


Tortelloni vom Muskatkürbis in Safranschaum mit Rucola, Pignoli und Parmesanchips


Zutaten:

Tortelloni und Füllung:
-     180 g Mehl
-     220 g Hartweizengrieß
-     5 Eier
-     4 EL Olivenöl
-     800 g Muskat-Kürbis
-     50 g Parmesan
-     50 g Kürbiskerne
-     1 Prise Muskat
-     1 Prise Chiliflocken, gerieben
-     1 Handvoll Rucola  
-     25 g Pinienkerne 
-     etwas Zitronensaft
-     Salz & Pfeffer
Safranschaum:
-     1 Schalotte 
-     2 EL Butter 
-     125 ml Weißwein 
-     340 ml Rinderbrühe 
-     200 ml Sahne
-     1 Msp. Safranfäden
Parmesanchips:
-     100 g Parmesan, gerieben
-     1 Prise Paprikapulver
-     1-2 TL Speisestärke
sowie ev. Chilifäden zum Anrichten


Zubereitung:

Mehl, Hartweizengrieß, 4 Eier, 2 EL Olivenöl und Salz verkneten. Falls der Nudelteig nicht weich genug ist, ein wenig Wasser hinzugeben. Den Teig gut durchkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für etwa 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
Für die Füllung den Muskatkürbis in Spalten schneiden und im vorgeheizten Backofen bei 160° C (Ober/Unterhitze) etwa 40 Minuten weich garen. Den Kürbis leicht auskühlen lassen und das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale kratzen. Mit dem Stabmixer fein pürieren und mit den gehackten Kürbiskernen und dem geriebenen Parmesan verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Muskatnuss abschmecken.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Mit dem Teigrädchen Quadrate (ca. 10x10 Zentimeter) ausschneiden und je 1 Teelöffel der Kürbisfüllung in die Mitte setzen. Anschließend daraus Tortelloni formen, die Ränder dabei eventuell mit verquirltem Ei bestreichen. Anschließend in einem großen Topf gesalzenes Wasser aufkochen und die Tortelloni darin leicht wallend für etwa 5-7 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Pinienkerne (Pignoli) in einer beschichteten Pfanne ohne Fett rösten. Den Rucola mit 2 EL Olivenöl und etwas Zitronensaft marinieren, beides derweil beiseite stellen. Für die Parmesanchips den Backofen auf 200 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den geriebenen Parmesan mit dem Paprikapulver und der Speisestärke mischen, daraus kleine Häufchen auf dem Backblech verteilen und diese mit dem Löffelrücken etwas flach drücken. Auf mittlerer Schiene ca. 6 Minuten goldbraun backen, danach vom Blech nehmen und auskühlen lassen.

Für den Safranschaum die Schalotte fein hacken und in der heißen Butter weich dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen, aufkochen lassen, anschließend die Rinderbrühe zugießen und so lange kochen, bis die Hälfte der Flüssigkeit verdampft ist. Nun auch die Sahne zugießen und für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Dann den Safran und 1 Prise Salz zugeben, durchkochen lassen und mit dem Stabmixer aufschäumen.

Die Tortelloni in tiefe Pastateller anrichten und mit reichlich Safranschaum umkranzen. Mit gerösteten Pignoli, mariniertem Rucola, ev. Chilifäden und Parmesanchips servieren.




Adzukibohnen-Pudding mit Blaubeersauce


Adzukibohnen-Pudding mit Blaubeersauce


Zutaten:

Pudding:
-      260 g Rote Bohnenpaste  
-      400 ml Kokosmilch
-      2 EL feiner Kristallzucker
-      1 Bourbon-Vanilleschote
-      1 TL Agar-Agar
Blaubeersauce:
-      200 g frische Blaubeeren
-      1 EL Staubzucker 
-      1 Spritzer Zitronensaft
sowie ev. Zuckerscherben und Minze zum Garnieren


Zubereitung:

Für den Pudding die Rote Bohnenpaste, Agar-Agar (beides erhältlich im chinesischen Supermarkt), Kristallzucker und Kokosmilch in den hohen Mixbecher der Küchenmaschine geben. Die Bourbon-Vanilleschote mit dem Messer der Länge nach aufschneiden, das Mark mit dem Messerrücken herauskratzen und zu den restlichen Zutaten geben. Auf der höchsten Stufe etwa 1 Minute lang mixen, sodass eine homogene, zähflüssige Masse entsteht.

Anschließend die Masse in einen beschichteten Kochtopf schütten und unter Rühren vorsichtig erwärmen. Der Pudding sollte dabei für ein paar Minuten hoch erhitzt werden, aber nicht sprudelnd kochen. Danach den heißen Pudding in die vorbereiteten Dessertschalen bzw. -gläser füllen, auf Zimmertemperatur abkühlen und dann im Kühlschrank vollständig erkalten lassen.

Für die Sauce 150 g der Blaubeeren zusammen mit dem Staubzucker und einem Spritzer Zitronensaft ebenfalls in einen elektronischen Mixer geben. Die Früchte solange mixen, dass eine feine, sämige Fruchtsauce entsteht. Zum Servieren die restlichen Blaubeeren auf den erkalteten Puddings verteilen, mit der Sauce übergießen und Zuckerscherben bzw. frischer Minze garnieren.




Topfen-Mohn-Gugelhupf


Topfen-Mohn-Gugelhupf


Zutaten:

Kuchen:
-      250 g Topfen (20%)
-      250 g Feinkristallzucker
-      250 g Butter
-      200 g Weizenmehl
-      50 g Mohn, gemahlen
-      50 g Stärkemehl
-      5 Eier
-      1 Prise Salz
-      ½ Pkg. Backpulver
-      1 Pkg. Vanillezucker
-      Abrieb einer Bio-Zitrone
Glasur: 
-      175 g Staubzucker
-      etwas Zitronensaft 
sowie eine Gugelhupfform zum Backen


Zubereitung:

Für den Gugelhupf zuerst die Eier trennen, das Eiklar zusammen mit einer Prise Salz mithilfe der Schneebesen des Handmixers zu Schnee schlagen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die Dotter nach und nach hinzugeben. Den Vanillezucker und den Abrieb der unbehandelten Zitrone nun ebenfalls hinzugeben. Dann den Topfen cremig rühren und löffelweise unter die Butter-Zuckermasse mischen. 

Währenddessen den Backofen auf 170 Grad (Ober/Unterhitze) vorheizen.

Anschließend das mit Backpulver und Stärkemehl vermischte Mehl sowie den Mohn in die Rührschüssel geben und den Teig gut durchrühren. Zum Schluss den steif geschlagenen Schnee vorsichtig unterheben. Den Teig in eine ausgebutterte, mit Mehl ausgesiebte Gugelhupfform füllen und auf mittlerer Schiene etwa 60 Minuten (Stäbchenprobe machen!) backen. Danach abkühlen lassen.

Für die Zuckerglasur den Staubzucker mit so viel Zitronensaft glatt rühren, dass sich eine geschmeidig-flüssige Masse bildet. Die Glasur gleichmäßig über den ausgekühlten Kuchen gießen und festwerden lassen - fertig ist der Topfen-Mohn-Gugelhupf.